Karlsruhe
Seit August 2008 wohne ich in Karlsruhe in einer neuen Wohnung inmitten
der Stadt und genieße dort flottes Internet mit 16 MBit/s im Downstream.
Das ist natürlich schon sehr fein und sehr, sehr schnell.
Natürlich bin ich Kunde bei 1&1 und
verwende der Einfachheit halber jetzt nicht mehr meinen mit OpenWrt
ausgestatten Linksys WRT54GS. Es
kommt nun die Fritzbox 7270
zum Einsatz die man bei 1&1 sowieso zum Internetzugang
dazubekommt. Auch die Fritzbox kann man an die eigenen Bedürfnisse anpassen, da auch auf dieser
Linux installiert ist.
Früher habe ich in Nürnberg oder Ulm gewohnt und schreibe
auf der verlinkten Seite einiges zu meinen früheren Netzwerken.
Snom
Für ausgiebige Plauderstunden über die Telefonflatrate kommt bei mir das VoIP Telefon
snom 370 zum Einsatz. Telefonieren kann man natürlich auch
alleine mit der Fritzbox und einem beliebigen Telefon aber mit einem richtigen VoIP Telefon
sollte der Bedienkomfort doch erheblich ansteigen.
Konfiguration am 1&1 Anschluß
Damit das Snom Telefon am 1&1 DSL Zugang funktioniert und man die Telefonflatrate
verwenden kann müssen nur folgende Kleinigkeiten auf der Seite der Fritzbox beachtet werden.
- Auf Seiten der Fritzbox muß man lediglich die Telefonnummern von der Registrierung
ausnehmen die man mit dem Snom verwenden will.
- Dem Snom Telefon wird am einfachsten eine statische Adresse verpasst damit auf der Fritzbox
ein Portforwarding für den Mediaport eingerichtet werden kann. Im Fritzbox Menü erreicht man
diesen Punkt unter "Erweiterte Einstellungen"->"Internet"->"Freigaben". Hierzu leite ich den
ganzen Bereich der UDP Ports zwischen 9000 und 9101 auf die IP Adresse des Snom Telefons weiter.
Konfiguration des Snom Telefons
Folgende Einstellungen müssen am Snom Telefon gemacht werden
- Seite advanced_sip.html:
- Auf dem Tab SIP einer Identität, line_sip.htm?l=1
Wählt man die Unterstützung für "kaputte Registrar" nicht an, so funktioniert die Message-Box LED nicht.
- Auf dem Tab NAT einer Identität, line_nat.htm?l=1
Die Einstellungen für STUN und Keepalive-Intervall sind ein Kompromiss, leider muß das recht
häufig gemacht werden, damit das Connection-Tracking der Fritzbox uns nicht vergisst und
das Telefon auch eine allfällige IP-Adressänderung nach einer Zwangstrennung mitbekommt.
Warum kann ich nicht angerufen werden?
Hat man alles wie beschrieben eingerichtet, so kann man abgehende Telefonate führen, komfortabel
die Messagebox abfragen und bekommt sogar die Signalisierung ob Anrufe in der Messagebox vorliegen.
Man erkennt dies dann am roten Blinken der Message-LED. Allerdings kann man nicht angerufen werden.
Das Telefon klingelt zwar, hebt man ab, so ist die Leitung "tot" und es
kann kein Gespräch geführt werden.
Lösung: Firmware 7.3.10a installieren. Dort ist das gefixed.
Kurz der Hintergrund des Problemes bei 7.3.7: Die Firmware 7.3.7 versendet leider alle
SIP Pakete mit dem Do not fragment (DF) Bit gesetzt. Da die Antwort auf ein
eingehendes SIP Invite über 1500 Byte groß ist wird ein fragmentiertes UDP Paket versendet,
welches dann von der Fritzbox
nicht an die MTU der
PPPoE Übertragung angepasst
werden kann (wegen des gesetzten DF Bits). Die Fritzbox verwirft dann leider das Paket
kommentarlos.
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